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Die versprochene baldige Fortsetzung (die jetzt doch nicht so bald ist)

Autor: Pauly | Datum: 15 Januar 2018, 19:18 | 0 Kommentare

Klinik. Das war meine Ferienbeschäftigung.

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Namen und Integratiton

Autor: Pauly | Datum: 20 Dezember 2017, 15:02 | 0 Kommentare

Sodada, endlich kommt mal wieder was Neues von mir.

Am 14. Dezember war mein einhundertster Tag in Namibia. Ich hab zwar nicht gefeiert, mich aber trotzdem gefreut. Denn für mich heißt das, meine Eingewöhungszeit ist vorbei, ich werde immer selbstsicherer und Namibia mehr und mehr zu einer zweiten Heimat. (weiter)

 

Vom Lieben und Sterben und anderen Dingen

Autor: Pauly | Datum: 01 Oktober 2017, 16:50 | 2 Kommentare

Ich bin jetzt ziemlich genau einen Monat hier. Und hatte bisher nur zwei normale Sonntag-morgens-Gottesdienste. Dafür fünf Beerdigungen und eine Hochzeiten. Vor Namibia war ich in meinem ganzen Leben nur auf zwei Beerdigungen, an die ich mich erinnern kann. Ob hier mehr Leute sterben? Nein, das denke ich nicht. Ich denke nur, dass wir in Deutschland den Tod möglichst gut ignorieren und gar nicht wirklich mitbekommen, wenn jemand stirbt, solange es niemand aus der näheren Familie ist. Das ist hier anders, die Beerdigung ersetzt den normalen Gottesdienst am Sonntag und die ganze Gemeinde ist mit den Angehörigen dabei. Zur Beerdigung der Großmutter vom Pastor (sie ist im übrigen 98 geworden, soviel zu hier sterben mehr Leute) sind wir sogar über 500 km gefahren. Ich mag diese Haltung. Der Tod gehört schließlich irgendwie dazu.

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Die Kunst der Hyperbel

Autor: Pauly | Datum: 20 September 2017, 09:42 | 0 Kommentare

Gestern habe ich meinen ersten Wildtierangriff überlebt! Ich lag friedlich in meinem Bett und hab mir einen schönen Filmabend gemacht, als ich von einer heimtückischen Riesenspinne attakiert wurde. Die eigentlich nur freidlich an der Wand klebte, dafür war sie aber auch sehr nah. Ich rollte mich also panisch aus meinem Bett und die Spinne tat genau das, was Spinnen immer tun, wenn man mit einem Schuh in der Hand bereit zum Angriff ist. Sie verschwand. Ich schrieb also eine verstörte SMS an meine Gastmuttter, die mir dann auch sofort Unterstützung in Form von zwei Hausmüttern und einem ihrer Söhne schickte. Als diese dann eintrafen, hatte ich aber bemerkt, dass ich die Spinne bereits bei meiner Suchaktion ausversehen mit meinem Koffer zerquetscht hatte, als ich diesen unter dem Bett hervor gezogen habe. Und das sie tot dann doch ziemlich klein war. Was mir vor meiner Rettungstruppe dann doch etwas peinlich war. Aber immerhin habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn einmal eine wirklich gefährliche Situation eintreten sollte, ich auf schnelle Hilfe bauen kann.

 

Kinder da

Autor: Pauly | Datum: 07 September 2017, 10:25 | 1 Kommentare

Ich hab Muskelkater, aufgeschlagenen Knie und gute Laune. Die Kinder sind da. Das heißt Kochen, Spielen und Singen. Eigentlich sollte ich mit ihnen spielen, aber es ist eher was gegenseitiges. Sie spielen mit mir ihre Spiele und ich mit ihnene meine. Zum Beispiel Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser und ich hab einem Mädchen gezeigt, wie man Armbänder knüpft. Auch haben wir akrobatische Fähigkeiten verglichen. Ich kann stolz behaupten, dass ich mit meinem abgerollten Handstand die Kinder in Staunen versetzten kann, während sie fröhlich Backflips machen.

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