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Die Kunst der Hyperbel

Autor: Pauly | Datum: 20 September 2017, 09:42 | 0 Kommentare

Gestern habe ich meinen ersten Wildtierangriff überlebt! Ich lag friedlich in meinem Bett und hab mir einen schönen Filmabend gemacht, als ich von einer heimtückischen Riesenspinne attakiert wurde. Die eigentlich nur freidlich an der Wand klebte, dafür war sie aber auch sehr nah. Ich rollte mich also panisch aus meinem Bett und die Spinne tat genau das, was Spinnen immer tun, wenn man mit einem Schuh in der Hand bereit zum Angriff ist. Sie verschwand. Ich schrieb also eine verstörte SMS an meine Gastmuttter, die mir dann auch sofort Unterstützung in Form von zwei Hausmüttern und einem ihrer Söhne schickte. Als diese dann eintrafen, hatte ich aber bemerkt, dass ich die Spinne bereits bei meiner Suchaktion ausversehen mit meinem Koffer zerquetscht hatte, als ich diesen unter dem Bett hervor gezogen habe. Und das sie tot dann doch ziemlich klein war. Was mir vor meiner Rettungstruppe dann doch etwas peinlich war. Aber immerhin habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn einmal eine wirklich gefährliche Situation eintreten sollte, ich auf schnelle Hilfe bauen kann.

 

Kinder da

Autor: Pauly | Datum: 07 September 2017, 10:25 | 1 Kommentare

Ich hab Muskelkater, aufgeschlagenen Knie und gute Laune. Die Kinder sind da. Das heißt Kochen, Spielen und Singen. Eigentlich sollte ich mit ihnen spielen, aber es ist eher was gegenseitiges. Sie spielen mit mir ihre Spiele und ich mit ihnene meine. Zum Beispiel Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser und ich hab einem Mädchen gezeigt, wie man Armbänder knüpft. Auch haben wir akrobatische Fähigkeiten verglichen. Ich kann stolz behaupten, dass ich mit meinem abgerollten Handstand die Kinder in Staunen versetzten kann, während sie fröhlich Backflips machen.

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mehr Zeugs

Autor: Pauly | Datum: 04 September 2017, 18:22 | 0 Kommentare

Was mittwochs abends in der Kirche ist? Ein Gottesdienst. Auf Nama, so dass ich leider nichts verstanden habe und auch die Lieder nicht mitsingen konnte. Aber die Tochter meiner Gastmutter und ihre Freundin sind schon fleißig dabei, mir sowohl Nama als auch Africaans beizubringen. Ich kann schon in beiden Sprachen auf die Frage „Wie geht es dir“ antworten und auch alle vier Klicklaute der Namasprache. Nur den Namen dieser Sprache kann ich mir einfach nicht merken.

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Kurze erste Dinge

Autor: Pauly | Datum: 30 August 2017, 18:46 | 0 Kommentare

Mein erster Blog Eintrag :)

Ich sitzte hier im Haus vom Pastor, um gutes W-Lan zu haben und denke mir, dann kann ich auch gleich einmal meinen ersten Blog Eintrag schreiben. Ich hab aber nicht so viel Zeit, weil es Mittwoch ist und ich gleich zur Kirche gehe (was genau man da mittwochs Abends macht, hab ich nicht verstanden, aber das weiß ich dann ja danach).

Ich bin vorgestern hier in Namibia angekommen und gestern in Maltahöhe. Meine Vorfreiwillige Laura und ihre Gastschwester Unna haben mich mit hierher gebracht, und schon im Auto ist klar geworden, dass es sein kann, dass keiner weiß, das ich gestern kommen sollte. Was auch so war. Aber statt total überfordert zu sein, wie es Leute in Deutschland wären, wenn ein Besucher plötzlich einige Tage früher als erwartet eintrifft, hat meine Gastmutter sich einfach gefreut, dass ich schon da bin, und total gelassen alles für mich eingerichtet, während ich mit den anderen Unnas Großmutter besucht habe.

Ich habe hier zwei Zimmer für mich, eins, in dem ich schlafe und ein großes Badezimmer (sogar mit Badewanne). Außerdem hab ich einen eigenen Kühlschrank.

Den Rest erzähl ich in meinem nächsten Post, muss jetzt los.